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Ich mag nicht mehr miesepetrig sein, mich scheisse finden, immer einen Ausgang aus dem Hierundjetzt suchen, unzulänglich sein und die Zukunft düster sehen. Die Gegenwart sowieso. Ich mag aber auch nicht zum Psychologen (been there done that). Ich habe ein Selbsthilfebuch gekauft, dass mir den Weg aus der Depression zeigen soll (overcoming Depression von Paul Gilbert). Nachdem ich in den letzten Wochen darin geblaettert habe und überrascht war, wie viele Denkmuster und Verhaltensweisen mit der Depression zusammenhaengen, will ich es nun angehen und hier regelmässig darüber schreiben, wie es vorangehen oder auch nicht. Einmal woechentlich will ich Erzählen, wo ich bin und wie es mir geht.

Im allerersten Schritt geht es darum, Achtsamkeit zu entwickeln, sich im Jetzt zu verankern und sich aufs Hiersein einzulassen, statt sich Gedanken zu machen über das, was sein koennte und was man möglicherweise falsch gemacht hat. Ich möchte in den folgenden 2 Woche die ersten Aufgaben angehen, die da lauten:

*Nimm dir Zeit zum Ueben  – Gib Atemuebungen, Entspannung und Meditation einen Platz
* Integriere Achtsamkeitsuebungen in den Alltag und verwurzelt dich im Moment
* Sitz einfach ganz ruhig und tue nichts
* Beginne ein Tagebuch und dokumentiere regelmässig, wie du uebst, wie es dir geht und was sich vielleicht ändert

Ich habe die Hoffnung, dass 2 Wochen Gewohnheiten ändern und nachdrücklich Folgen für mein Verhalten haben. Dann geht es weiter, oder tiefer. Jetzt erstmal das. Schoenen Sonntag.