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Seit zwei Jahren versuche ich, eine Doktorarbeit zu schreiben. Ohne Stelle oder Stipendium, ohne akademische Ambitionen nur fuer den Spass und den Erkenntnisgewinn. Zuerst hat mich die Schwangerschaftsmuedigkeit und dann die Tatsache, dass Kinder doch nicht so viel schlafen, wie Leute behaupten, daran, richtig loszulegen und ueber eine grobe Gliederung hinaus irgendwas zu Stande zu bringen. Ende letzten Jahres hat es mich nochmal gepackt, ich hatte Elan und wollte nun doch dieses Ding angehen. Ich war ein paar Mal in der Bibliothek, haben gelesen und zusammengefasst, aber ich merke: Sobald die Zeit knapp wird, faellt die Diss hinten runter. Sehr Vieles ist mir wichtiger, macht mehr Spass oder Sinn. Ueber kurz oder lange werde ich das Projekt wohl aufgeben, und meine Kraefte zu buendeln und mich nicht in irgendwas zu verzetteln. Leicht faellt mir das nicht, aber eine klare Entscheidung ist sicherlich besser als eine jahrelanges schlechtes Gewissen wegen der Nichterfuellung selbst auferlegter Pflichten.