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HundM nimmt jetzt Klamotten zurueck, die man nicht mehr tragen will umd verspricht, sie zu recyclen. Ein gigantischer Konzern, dessen Geschaeftsmodell das Kopieren kurzlebiger Trends ist, die in Klamotten gegossen und in Asien genaeht, um hier und anderswo billig verkauft zu werden, damit die Regale leer sind, wenn die nachfolgenden Kollektionen eintreffen, stellt sich als nachhaltig dar und gibt vor, Pionierarbeot in Sachen Umweltschutz zu leisten. HundM reiht sich dabei ein in die lange Liste der Firmen und Unternehmen, die so tun, als koennten alle immer so weiterkaufen wie bisher und den Schaden, den sie damit anrichten, durch einen geringen Aufpreis oder den Gang zum Altkleidercontainer ausgleichen, ja mit ihrem Konsum etwas Gutes tun. Nachhaltig handeln. Deshalb gibt es Biokippen, immer mehr Quatsch im Bioladen, der in Plastik verpackt ist, Saufen fuer den Regenwald, Co2 neutrale Reisen nach Australien, faire Trauringe und glueckliches Obst, das schafstoffarm durch die ganze Welt geflogen wird. Wir koennen alles kaufen, aber ohme was kaputtzumachen, wird behauptet. Aber das ist Unsinn. Kapitalismus impliziert Ausbeutung und nur Verzicht auf Waren bedeutet auch Verzicht auf Schaden.
Klar: Kaufen ist nicht gleich kaufen und bio und fair sicher konventionell und unfair vorzuziehen, aber die Vorstellung, dass man die Verhaeltnisse verbessern kann, indem man einfach nur irgendwo anders einkauft, greift zu kurz.

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