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Bisher habe ich nur meiner Mama über den Weg getraut, wenn es um die Betreuung des Löwen geht. Die Mutter des HerrimHaus ist ein bisschen älter und lacht, so glaube ich, heimlich über einige unserer Erziehungsmaximen. Weil meine Oma außerdem viele Sachen unterwandert hat, die meine Eltern wichtig, sie selbst aber seltsam fand, hatte ich Angst, die andere Oma würde die 10 Monate, die wir dem Löwen irgendwas (ja, was?) versucht haben, zu vermitteln, zunichte machen, und zwar durch bösartige Sabotage.

Das war Quatsch. Beide haben sich ausgezeichnet gut verstanden und zu großen Teilen hat die Oma auch akzeptiert, was wir ihr als für uns wichtig dargelegt haben. Es war ganz toll für den Löwen, so lange mit einer anderen Bezugsperson als uns, den Eltern, zusammen zu sein. Sie haben Spiele entwickelt, eine Morgenroutine aufgebaut und der Löwe hat viel gelernt. Mein Mutterherz hat manchmal geblutet, angesichts des Spaßes den die beiden hatten, aber da muss man ja durch.

Meine Angst vor der anderen Oma war ganz und gar unbegründet und ich hoffe, wir können es so einrichten, dass diese Beziehung bestehen bleibt und der Löwe und die Oma sich häufiger sehen als in der Vergangenheit. Wie habt ihr das mit den Großeltern? Sind die in der Nähe? Helfen sie oder sind sie eher anstrengend? Gibt es Konflikte zwischen euch und den „Schwiegergroßeltern“?

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