In „Psychologie Heute“ vom Dezember 2011 ist ein Artikel zu finden, der sich kritisch mit dem Pucken auseinandersetzt (Leseprobe gibts hier). Tenor ist, dass Kinder sich wohl nicht beruhigen, wenn sie gepuckt werden, sondern irgendwann einfach aufgeben, gegen einen nicht zu beseitigenden Widerstand – das Pucktuch –  zu arbeiten und deshalb still werden.

Was mich erschreckt und überrascht hat, waren die Bilder der gepuckten Babys: Pucken bedeutet nicht einfach nur, ein Baby ein bisschen in eine Decke einzuschlagen und ihnen ein Gefühl von den Grenzen ihres Körpers zu vermitteln, sondern eben auch, sie richtig einzuwickeln. Hier verstehe ich sofort, warum dass eher uncool ist für ein Kind und bin fortan dem Pucken nicht mehr nur freundlich gesonnen.

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