Es ist keine gute Idee, hier zu kochen, zumindest nicht regelmäßig, das schaff ich nicht. Ich weiß noch nicht, wohin ich will mit diesem Blog. Ich bin eigentlich nicht gewillt, mich jetzt, wo der Löwe da ist, in erster Linie als Mutter wahrzunehmen. Gleichzeitig denke ich, dass ich genau das im Moment bin – wie soll das auch anders sein mit dem Stillen und Umhertragen, mit dem Familienbett. Das alles finde ich super, aber die letzten Tage hadere ich ein bisschen damit, das irgendwo unter diesem Haufen aus Wäsche, Spucktüchern, buntem Spielzeug, Fotopostkarten und Angst vor dem finanziellen Ruin ein anderer Teil von mir sitzt; ein Mädchen, das darauf wartet, Quatsch machen zu können, unvernünftig zu sein, eine aussichtslose Idee umzusetzen, einen romantischen Abend mit dem Herren zu verbringen.

Ich hab mit diesem Blog angefangen, weil ich unzufrieden bin, er soll also einerseits Ventil sein für die Dinge, die mich aufregen und andererseits Forum für die Maßnahmen, die ich gegen meine Unzufriedenheit ergreife (und die konstruktiver sind, als sich aufregen). Im Moment versuche ich rauszufinden, welche Maßnahmen das sein könnten. Auch diesen Prozess möchte ich hier dokumentieren.

Advertisements