Die erste Woche ist rum und es ist mir nicht gelungen, eines der Rezepte zu machen. Ich wollte unbedingt Gyoza anfertigen, aber die Logistik von Won-Ton Teig hat mich besiegt. Weil ich aber trotzdem auf Kraut und Sojaerzeugnisse aus war, gab es stattdessen Kümmelgemüse mit Pilz-Tofu-Sahnesoße.

Kümmelgemüse ist großartig, Kartoffeln werden auf einer Schicht Weißkohl und viel Kümmel gegart, bevor sie mit dem Handrührgerät und einem Stück Butter in einen besonderen Kartoffelbrei verwandelt werden. Dazu eignen sich alle möglichen Soßen, sicherlich auch Tomatensoße oder Ratatouille, oder eine ganz normale braune Soße. Ich glaube, Kümmelgemüse ist ein altes Rezept und klassische Hausmannskost: Geht schnell, ist nicht teuer und macht satt. Schmeckt aber auch noch ausgezeichnet!

Kümmelgemüse. 2-3 Personen

1/3 Kopf Weißkohl

4-6 Kartoffeln (je nach Größe)

1 TL Salz

1-2 TL Kümmel

1 TL Butter

Weißkohl in feine Scheiben schneiden, waschen und in einen großen Topf geben. Mit einem halben Teelöffel Salz und dem Kümmel bestreuen.

Kartoffeln waschen, schälen und kleinschneiden, aber nicht zu klein. Die Stücke sollten mundgerecht sein. Kartoffelstücke auf den Kohl geben und mit dem restlichen Salz bestreuen.

Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 25-30 Minuten garen, dabei aufpassen, dass der Kohl nicht anbrennt.

Wenn die Kartoffeln gar sind, einen Teelöffel Butter hinzufügen und solange mit dem Handrührgerät durchmischen, bis eine mehr oder weniger homogene Masse entsteht, bei Bedarf mit Salz abschmecken.

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